Tipps und Tricks
Kinder sind Entdeckungskünstler. Neugierig stürzen sie sich in jedes Abenteuer. Besonders beliebt: geheimnisvolle Rumpelkammern und alte Dachböden. Da wird die verstaubte Geige von Opa zur Zauberfidel. Das klingt nicht nur scheußlich-schön, sondern wirkt tatsächlich wahre Wunder. Damit Kinder bei kleinen Misserfolgen nicht sofort aufgeben, ist es wichtig, dass ihre Familie sie unterstützt.
Hier gibt's Tipps, Tricks und Anregungen für Nachwuchsmusiker und andere Interessierte.
• Übetipps
Üben zu Hause
Tipps für Eltern und Kinder, damit Geige, Trompete und Co nicht einrosten
• Vereinbaren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine regelmäßige Übezeit, z.B. immer nach den Hausaufgaben oder immer bevor man den Fernseher einschaltet. Wichtig ist das regelmäßige Training – täglich zehn Minuten bringen mehr als eine Stunde einmal pro Woche.
• Richten Sie einen festen Platz zum Üben im Zimmer ein, an dem der Notenständer mit Noten steht und an dem das Instrument sicher aufbewahrt werden kann.
• Loben Sie Ihr Kind, auch wenn es in Ihren Ohren noch „schief“ klingt.
• Erkundigen Sie sich, was im Unterricht passiert ist und lassen Sie sich etwas vorspielen – es motiviert, wenn die ganze Familie am Musizieren des Kindes teil hat.
• Vielleicht hat Ihr Kind Lust, sich nach der Schule mit einem Freund zum Üben zu verabreden – gemeinsam ist man stark.
• Der wichtigste Grundsatz: Das Erlernen eines Instruments soll Spaß machen und nicht zur Qual werden. Wenn es also an einem Tag mit dem Üben mal gar nicht passt, setzen Sie Ihr Kind nicht unter Druck. Üben bringt nur etwas, wenn Freude dabei ist.
Zahlreiche Übetipps gibt Ralph Caspers, TV-Moderator der Kindersendung "Wissen macht Ah!" den Nachwuchsmusikern
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