Jedem Kind ein Instrument

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Das JeKi-Revier

Jeki-Revier

Projekte

Folgende Forschungsprojekte nehmen an der Evaluation zu „Jedem Kind ein Instrument“ im Ruhrgebiet und Hamburg teil:

Verbundprojekt SIGrun (Universitäten Hamburg und Bremen) 
    • Teilprojekt "Kooperation" 
    • Teilprojekt "Transfer" 
    • Teilprojekt "Kulturelle Teilhabe" 
    • Teilprojekt "Präferenz"
Verbundprojekt GeIGE (Universitäten Bielefeld und Köln)
BEGIn - "Bielefelder Evaluationsstudie zum Gruppen-Instrumentalunterricht"
Verbundprojekt "Auswirkungen von Musikerziehung auf emotionale und kognitive
  Entwicklungsabläufe" (Universitäten Oldenburg und Frankfurt/Main) 
Verbundprojekt AMseL (Universität Heidelberg und Graz)
Co-Teaching (Universität Münster)
Zentraler Datenpool (Universität Bremen)


Verbundprojekt SIGrun (Universitäten Hamburg und Bremen):
„Studie zum Instrumentalunterricht an Grundschulen“

Teilprojekt „Kooperation” (Universität Hamburg)
Im Rahmen dieses Teilprojektes werden Strategien und Ressourcen für die Implementierung des JeKi-Programms auf der Ebene der Einzelschule in den Blick genommen. Die Vernetzung der Schule mit außerschulischen Organisationen, aber auch die Beziehung der einzelnen Akteure untereinander macht dabei einen wesentlichen Bestandteil der Projektevaluation aus. 

Teilprojekt „Transfer” (Universität Hamburg)
Beim diesem Teilprojekt stehen die Entwicklung von Interessen, Motiven, Sozialverhalten und Selbstkonzepten der Kinder im Fokus. Jedoch soll umfassend auch die Rückwirkung davon auf den JeKi-Instrumentalunterricht und auf die Beziehungen zu den anderen Kindern und auch auf das Elternhaus mit erfasst werden.
Teilprojekt „Kulturelle Teilhabe” (Universität Bremen)
Das SIGrun-Teilprojekt „Kulturelle Teilhabe“ untersucht Aspekte der Ermöglichung kultureller Teilhabe unter Betrachtung regionaler und konzeptioneller Unterschiede im Rahmen der JeKi-Programme in Hamburg und im Ruhrgebiet. 

Teilprojekt „Präferenz” (Universität Bremen)
Das SIGrun-Teilprojekt „Präferenz“ untersucht die Auswirkungen vertieften Musikunterrichts im Rahmen von JeKi auf die musikalische Präferenzentwicklung von Grundschulkindern. Den Forschungshintergrund bildet die aktuelle musikpsychologische und musikpädagogische Diskussion zum Konzept der „Offenohrigkeit“, mit dem die positive Beurteilung vielfältiger Musikstile von Kindern zu Beginn der Grundschulzeit beschrieben wird. 

Verbundprojekt GeIGE (Universitäten Bielefeld und Köln):
„Gelingensbedingungen Individueller Förderung im Rahmen von JeKi - eine empirische Untersuchung an Grundschulen in Essen“
Dieses interdisziplinäre Verbundvorhaben nimmt die schulischen JeKi-Maßnahmen im Kontext der allgemeinen und fachlichen grundschulpädagogischen Konzeptionen individueller Förderung in den Blick. In einer ersten Teilstudie werden Voraussetzungen, Prozesse und Effekte der individuellen Förderung an 20 JeKi-Grundschulen der Stadt Essen untersucht, die unter schwierigen Bedingungen arbeiten (Schulen mit vergleichsweise niedrigem Sozialindex und hohem Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund). 
In einem zweiten Teilprojekt rückt die Sichtweise der Lehrenden in den Mittelpunkt. Die Instrumentenwahl steht im Mittelpunkt der dritten Teilstudie (Instrumentenpräferenzen im Verhältnis zur Methode der Instrumentenvorstellung). Dieses gesamte Verbundvorhaben soll zur Optimierung des Lernangebots beitragen. 

BEGIn - „Bielefelder Evaluationsstudie zum Gruppen- Instrumentalunterricht” (Universität Bielefeld)
Die Evaluation fragt insbesondere nach den Bedingungen und Lernergebnissen im Sinne einer erfolgreichen JeKi-Teilnahme und einer individuellen Förderung der Kinder. Hierfür sollen exemplarisch die Bedingungen und Wirkungen des Instrumentalen Gruppenunterrichts untersucht werden und Gründe für einen Drop-Out (=Beendigung der JeKi-Teilnahme von Kindern) bestimmt werden. Dabei wird ein Vergleich gezogen im Hinblick auf die unterschiedlichen Konzepte in Hamburg und NRW. 

Verbundprojekt „Auswirkungen von Musikerziehung auf emotionale und kognitive Entwicklungsverläufe“ (Universitäten Oldenburg und Frankfurt/Main)
Ziel des Vorhabens ist es, zu untersuchen, inwiefern sich das Erlernen eines Musikinstrumentes auf das emotionale und kognitive Verhalten von Grundschülern auswirkt. In zwei Teilvorhaben wird untersucht, inwiefern das Musizieren zu einer Verringerung von Stresserleben, zu einer Verbesserung von Stressbewältigung und von kognitiven Leistungsanforderungen (Aufmerksamkeit, Gedächtnis) beitragen kann. 

Verbundprojekt „Audio- und Neuroplastizität des Musikalischen Lernens“  (Universitäten Heidelberg und Graz) 
Die Studie AMseL untersucht, wie sich regelmäßiges aktives Musizieren im Rahmen des Schulunterrichts auf (a) die Sensibilisierung des Gehörs (b) auf allgemeine kognitive Fähigkeiten (Intelligenz, Kreativität, Aufmerksamkeit, Lesen, Rechtschreiben, Mathematikleistungen) und (c) auf Verarbeitungsprozesse des Nervensystems auswirkt. 

Co-Teaching, Bedingungen und Wirkungen des gemeinsamen Unterrichtens von Grund- und Musikschullehrern/innen (Universität Münster)
Die Fragstellung des Forschungsvorhabens beschäftigt sich mit dem Unterricht im Tandem im ersten Schuljahr von „Jedem Kind ein Instrument“: Unter welchen institutionellen und individuellen Bedingungen und Voraussetzungen findet Co-Teaching im JeKi-Unterricht statt und wie wirken sich die unterschiedlichen Bedingungen und Voraussetzungen und die damit einhergehenden heterogenen Umsetzungen des Co-Teaching auf den Unterricht und auf das Lernen der Kinder aus?

Zentraler Datenpool des Forschungsprogramms (Universität Bremen)
Das Teilprojekt Datenpool hat, ähnlich wie die Koordinationsstelle des JeKi-Forschungsprogramms, reine Support-Funktion. Im Rahmen des Datenpools werden Schulerhebungen koordiniert, Daten für Sekundäranalysen aufbereitet und zentral archiviert sowie Genehmigungsverfahren vorbereitet. Der Datenpool sichert und gewährleistet somit die empirische Basis für den Rückgriff auf einen umfassenden, belastbaren und spezifischen Bestand an Daten für die beteiligten Projekte.

Aktuelles

Bundesweites Treffen der JeKi-Programme

Anfang des Jahre kamen in Leipzig die Leiter der bundesweiten JeKi-Programme aus Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Sachsen und Hessen zu einem Treffen zusammen und haben sich zum „Verbund Jedem Kind ein Instrument Deutschland“ zusammengeschlossen. Zur Sprecherin des Verbundes wurde Birgit Walter gewählt.
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Zwei Konzerte des KinderOrchesterRuhr in Dortmund

Am 1. November trat das KinderOrchesterRuhr gemeinsam mit dem Mahler Chamber Orchestra im Konzerthaus Dortmund zur Orchesterolympiade an. Am 13. November fand unter dem Motto "Musik erzählt Geschichten" ein Familienkonzert mit Dortmunder "Ensembles Kunterbunt" aus dem JeKi-Programm statt.
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Abschlusskonzert der JeKi-Kinder bei WICKED 

Die Kooperation von WICKED – Die Hexen von Oz und „Jedem Kind ein Instrument“ endete am 7. Juli 2011 mit einer großen Abschlussveranstaltung im Stage Metronom Theater in Oberhausen. 
Über 200 JeKi-Kinder aus dem ganzen Ruhrgebiet präsentierten verschiedene Musikstücke zum Thema Magie.
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Neue Leitung der Stiftung Jedem Kind ein Instrument

Birgit Walter tritt am 1. August 2011 die Nachfolge der Vorstände Manfred Grunenberg und Gabriele Spengler an der Spitze der Stiftung Jedem Kind ein Instrument an. 
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Bundesweites JeKi-Netzwerk

Die JeKi-Initiativen aus Hamburg, Hessen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen haben sich zu einem Netzwerk zusammen-geschlossen. Vertreter der musikpädagogischen Programme treffen sich zwei Mal im Jahr, um Gedanken und Ideen zur Umsetzung von „Jedem Kind ein Instrument“ auszutauschen. 
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Darsteller und Musiker des Musicals „Wicked“ besuchen JeKi-Ensembles

„Magische Musik-Tour“: Von Mitte Mai bis Anfang Juli 2011 stellen Mitglieder des Oberhausener „WICKED"- Ensembles JeKi-SchülerInnen aus Dortmund, Essen, Hamm, Hattingen, Oberhausen, Recklinghausen, Schwelm und Schwerte ihre Arbeit vor. Die Tour begann am 19. Mai 2011.
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Stiftung Jedem Kind ein Instrument
Willy-Brandt-Platz 1-3 | 44787 Bochum
Telefon 0234 54 17 47-0 | Telefax 0234 54 17 47-99